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9. Dezember 2018

Forscher finden in Russland neue Anzeichen für globale Katastrophe




Wissen

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Ein internationales Forscherteam hat Anzeichen für die Instabilität des Wawilow-Glazialkomplexes entdeckt, der auf dem russischen Archipel Sewernaja Semlja im Nördlichen Eismeer liegt. Der Beweglichkeitsgrad der Eiskappe ist in den letzten Jahren stark gestiegen und betrug 2015 25 Meter pro Tag, wobei es Mitte des 20. Jh. wenige Zentimeter waren.

Dies ist einem Artikel im Fachmagazin „Earth and Planetary Science Letters“ zu entnehmen.

Früher existierte die Meinung, dass die Eiskappen, die in den nördlichen Breiten liegen, in Bezug auf globale Klimawandlungen besonders stabil seien. Obwohl sich wegen dem Ansteigen der Durchschnittstemperaturen der Atmosphäre die Eisdecke in der Arktis und Antarktis zu verringern beginnt, hätten die Forscher nicht erwartet, dass dies in bedeutendem Maße stabile kortikale Gletscher betreffen würde. Neue Daten zeigen jedoch, dass Letztgenannte der Erwärmung gegenüber anfällig seien und ihr Schmelzen zum Ansteigen des Meeresspiegels ungefähr um etwas mehr als 30 Zentimeter führen könne.
Laut den Forschern erfolgte vor etwa 500 Jahren wegen der Niederschläge eine geringe Verschiebung des westlichen Teils des Glazialkomplexes in Richtung Meer. Als der niedrige Teil des Gletschers zu tauen begann, beschleunigte sich seine Bewegung wegen der Verringerung der Reibungskraft, dabei begann er aber noch schneller zu schmelzen. Zum Jahr 2015 ist das Gestein unter dem Gletscher sehr glatt geworden, was sein Abrutschen bedeutend beschleunigte.

Die Fachleute merken an, dass sich im Laufe von 30 Jahren — bis zum Jahr 2015 — ein Teil der Eiskappe um zwei Kilometer vorwärts bewegt und der Umfang des geschmolzenen Eises 1,2 Kubikkilometer betragen habe. In den Jahren 2015-2016 seien es dagegen bereits 4,5 Kubikkilometer gewesen.



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