Gehe zu…
RSS Feed

20. Oktober 2018

Russisches Außenministerium reagiert auf „Spionage-Vorwürfe“ der Schweiz




Politik

Zum Kurzlink

Moskau akzeptiert keine unbegründeten Vorwürfe seitens Berns wegen der angeblich wachsenden Aktivität der russischen Geheimdienste in der Schweiz. Das geht aus einer Mitteilung der Abteilung des russischen Außenministeriums hervor.

„Wir haben unsere Aufmerksamkeit auf die Berichte gelenkt, die in schweizerischen Medien erschienen sind, sowie auf die Aussagen von hochrangigen Beamten über die angeblich wachsenden Aktivitäten der russischen Geheimdienste auf dem Territorium der Eidgenossenschaft. An unser Land werden Aufrufe gerichtet, ‚mit der illegalen Tätigkeit in der Schweiz aufzuhören‘. Es gibt Drohungen, das Akkreditierungsverfahren für die russischen Diplomaten zu verschärfen“, heißt es in der am Montag veröffentlichten Erklärung.

>>Andere Sputnik-Artikel: Neue „Spionage-Vorwürfe“: Schweiz verschärft Zulassungsprozess russischer Diplomaten

„Wir akzeptieren solche unbegründete Vorwürfe nicht“, betonte das russische Außenministerium. „Die Anheizung der ‚Spionage-Hysterie‘ ohne irgendwelchen Grund bringt den Beziehungen zwischen Russland und der Schweiz, die unveränderlich auf gegenseitiger Achtung und gegenseitigem Vertrauen aufgebaut wurden, keinen Nutzen. Wir hoffen, dass in Bern ein verantwortlicher Ansatz zum weiteren Aufbau der bilateralen Zusammenarbeit die Oberhand gewinnen wird“.

Zuvor hatte der Pressedienst des Eidgenössischen Departements für internationale Angelegenheiten mitgeteilt, die Schweiz habe das Akkreditierungsverfahren für russische Diplomaten wegen Verdachts illegaler Aktivitäten im Land verschärft.

Die schweizerische Zeitung „Tages-Anzeiger“ hatte am 16. September unter Berufung auf eine geheime Mitteilung des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) berichtet, es gebe in der Schweiz „Dutzende offizielle russische Vertreter, die Teil- und Vollzeit-Spione“ seien oder gewesen seien. Russlands Botschaft in Bern hatte die Medienberichte als haltlose und unbewiesene Vorwürfe, die für die Untergrabung der russisch-schweizerischer Beziehungen sorgen würden, zurückgewiesen.

>>Andere Sputnik-Artikel: „OSZE wird zu russophober Plattform“ – Aktivist von der Krim



Source link

Schlüsselwörter:, , , , , ,

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.