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20. Oktober 2018

Bundeswehr lässt ihre Munition von privaten Speditionen umherkutschieren



Die Bundeswehr hat bekanntlich oder angeblich (je nach Sichtweise) kein Geld. Nun wurde bekannt, dass die Bundeswehr Munition von privaten Speditionen über die Straßen ausliefern lässt. Dies hat eine Meldung der hessischen Bundestagsabgeordneten Christine Buchholz von den „Linken“ ergeben. Dabei seien vor allem in der Vergangenheit bereits Diebstähle von Munition vorgekommen. Kostengründe, wie sie die Bundeswehr anführe, seien jedenfalls nicht geeignet, um diese Art von Transporten zu legitimieren.

Bundeswehr: Aufträge sollen „Ressourcen“ entlasten

Die Bundeswehr hat nach einem Bericht der „Hessenschau“ kein schlechtes Gewissen oder schlechtes Gefühl. Die privaten Transporte würden stattfinden, um „militärische Ressourcen bei Routinetransporten zu entlasten“, so die Mitteilung der „Division Schnelle Kräfte“ in Stadtallendorf.

Die Kritik der „Linken“ richtet sich nicht nur darauf, dass es schon zu Diebstählen der Munition gekommen sei. Auch gebe es ein „unkalkulierbares Risiko für die Öffentlichkeit“, da die Ladung mit Munition nicht hinreichend gesichert ist.

Die Bundeswehr würde dieser Kritik nicht zustimmen. Denn die Aufträge, die externe Dienstleister erhalten, sind mit Auflagen verbunden. Fahrer der Transporte dürfen nicht einfach anhalten, sondern sind gehalten, Pausen etwa ausschließlich auf Gelände einzulegen, das abgesichert ist. Erinnert wird in diesem Zusammenhang an Kasernen.

Wenn die Munition als ausdrücklich gefährlich gilt, dann würden die Transportfahrzeuge zusätzlich von militärischen Einheiten begleitet werden. Dies gelte vor allem etwa für Granaten bzw. Raketen, sofern diese dem sogenannten Kriegswaffenkontrollgesetz zugeordnet sind.

Die Linke wiederum gibt sich damit noch nicht zufrieden. So will die Politikerin Buchholz eine Anfrage an die Bundesregierung zum Thema Sicherheit und Absicherung formulieren. Wir werden an dieser Sache dranbleiben, denn die Bundeswehr sollte auch nach Meinung dieser Redaktion Munition nicht einfach durch eine fast nicht gesicherte Republik kutschieren dürfen. Zumal die Regierung auf der anderen Seite Abermillionen für die sogenannte Terrorabwehr ausgibt.

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