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19. November 2018

Deutsche Flüchtlingsbilanz: Mehr abgeschoben als aufgenommen – Medien




Im zweiten Quartal 2018 hat die Bundesregierung mehr Asylsuchende in sogenannte Dublin-Staaten zurückgeführt als aus solchen Ländern aufgenommen. Diese Handlungen Berlins hat die Linken-Politikerin Ulla Jelpke als „inhuman“ bezeichnet, schreibt am Freitag die „Thüringische Landeszeitung“.

Demnach überstellte Deutschland 2422 Geflüchtete in andere Dublin-Staaten, übernahm aber nur 1972. Im Jahr 2017 sei der Saldo mit 1652 aufgenommenen Flüchtlingen noch negativ gewesen.

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Die Zahlen gehen aus der Antwort der Regierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervor. Sie bedeuten jedoch „keine Erfolgsmeldung“, meint Ulla Jelpke. Immer wieder heiße es, Dublin sei gescheitert. „Noch schlimmer ist es aber, wenn Dublin funktioniert“, zitiert das Blatt die Linken-Politikerin. Schutzsuchende würden hin- und hergeschoben: „Das ist inhuman.“

Die meisten Asylbewerber werden laut der Zeitung nach Italien überstellt. Die größte Gruppe seien nigerianische Flüchtlinge (14,2 Prozent).

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Früher hatte der Innenminister und CSU-Vorsitzende, Horst Seehofer, die Migrationsfrage gegenüber der „Rheinischen Post“ als „Mutter aller Probleme“ bezeichnet und war damit auf einen heftigen Widerspruch gestoßen.



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